Das Schweizer Jugend Eurythmie Festival ist ein lebendiges Jugend-, Kunst- und Kulturprojekt, das seit 2014 Jugendliche aus Deutschschweiz, Romandie und Tessin in einem großen Bühnenvorhaben zusammenführt. Rund 90 Jugendliche bereiten sich während des gesamten Schuljahres in ihren Gruppen vor und bündeln ihre Arbeit in einer intensiven Projektwoche in Wetzikon. 2026 steht mit dem Nussknacker ein Stoff im Zentrum, der Musik, Literatur und Bewegung überzeugend verbindet – getragen von der künstlerischen Leitung Sybil Hartmaier, dem Jugendsinfonieorchester Crescendo und einer dreisprachigen Gestaltung.

Musik von Peter Tschaikowski
Text nach E.T.A. Hoffmann

Aufführungen:

  • Freitag, 16. Oktober 2026, abends
  • Samstag, 17. Oktober 2026, nachmittags
  • Samstag, 17. Oktober 2026, abends

Ort: Rudolf-Steiner-Schule Zürcher Oberland (RSSZO), Wetzikon

Das Werk 2026: Nussknacker – die Erzählung im Mittelpunkt


Unsere Fassung folgt E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen «Nussknacker und Mausekönig».
Ausgangspunkt ist der Weihnachtsabend bei Marie und Fritz: Pate Drosselmeier bringt den hölzernen Nussknacker; Marie spürt sofort Verbundenheit und beschützt ihn. Es entspinnt sich der Kampf mit dem siebenköpfigen Mausekönig, die Rettung durch Marie und – im Kern – die Wandlung des vermeintlich Hässlichen ins Menschlich-Edle. Die Reise spannt den Bogen vom Glasschrank und der nächtlichen Schlacht über die zart ironische Konfekt- und Marzipanwelt bis zur Vision einer inneren Königswürde.


Eurythmisch übersetzen wir diese Stationen als erzählerische Prosa in Bewegung: Stimmungen zwischen Spannung, Zärtlichkeit und Humor werden sichtbar; Musik und Sprache greifen ineinander. Musikalisch strukturieren Tschaikowskis Nussknacker-Suite (acht Sätze) und ausgewählte Ballettnummern den Abend – nicht als Nummernfolge, sondern als dramaturgische Bögen, die Szenen atmen lassen, Übergänge klären und das Innere der Figuren hör- und sichtbar machen. Die Bühne ist mehrsprachig gedacht: Auftakt und Finale mit Marie auf Deutsch, weitere Szenen – passend zu Ensemble und Klangfarben – französisch und italienisch. So spiegelt die Produktion die kulturelle Realität der Schweiz

Projektgruppe

  • Projektleitung: Sybil Hartmaier
  • Künstlerische Leitung: Sybil Hartmaier
  • Musikalische Leitung: Käthi Schmid Lauber
  • Sprache: Katja Cooper-Rettich
  • Korrepetition: tbd
  • Beleuchtung: Julian Hoffmann
  • Bühnentechnik: Basil Bachmann
  • Pressearbeit: Jaromir Ott
  • Finanzen / Sponsoring: Jaromir Ott

Dank